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„Großartiges Konzert“ zum Jahreswechsel

Datum:02.01.2014
Zeitung:Dürener Zeitung
Viel Beifall für das „konzert zum Jahresausklang“ der „Cappella Villa Duria“. Johannes Esser, Katharina Bergrath und Hub Nickel spielen perfekt zusammen.




Von Sandra KinkelDüren.

Stimmungsvoller hätte der Beginn des Silvesterabends kaum sein können. Das „Konzert zum Jahresausklang“ des Dürener Konzertforums „Cappella Villa Duria“ unter der Leitung von Johannes Esser in der Pfarrkirche St. Joachim in Nord-Düren ist seit Jahren Tradition. Schon lange vor dem Konzertbeginn um 18 Uhr strömten die Menschen in das katholische Gotteshaus.

„Für mich gehört dieses Konzert einfach zu Silvester dazu. Es ist der ideale Rahmen, um noch einmal innezuhalten, das alte Jahr Revue passieren zu lassen“, sagte Ruth Mertens (67), die immer aus Merzenich zum Jahresabschlusskonzert kommt. „Es ist einfach großartig, den Jahreswechsel immer mit einem großartigen Konzert einläuten zu können“, ergänzte Heinz Schmidt.

Neben Johannes Esser, der an der von ihm so sehr geschätzten Klais-Orgel aus dem Jahr 1992 brillierte, begeisterten die junge Sopranistin Katharina Bergrath und der Trompeter Hub Nickel – ein perfekter Dreiklang an einem wunderschönen Konzertabend.

Vorgetragen wurden Werke von Giovanni Buonventura Viviani, Wolfgang Amadeus Mozart, Richard Wagner, Johann Sebastian Bach, Alfred Hottinger, Georg Friedrich Händel, Johann Nepomuk Hummel, Friedrich Lux und Adolphe Adam. Die Kirche in Nord-Düren war voll besetzt. Und die Zuhörer wurden an Silvester 2013 nicht enttäuscht.

Das Gotteshaus war in stimmungsvolles, farbiges Licht getaucht: Mal festlich und erhaben, dann wieder schwungvoll und fast fröhlich – die drei begnadeten Musiker sorgten mit technischer Perfektion und hoher Musikalität für ein unvergessliches Konzerterlebnis. Die Musik hat die Menschen geradezu gefangen genommen, in St. Joachim herrschte eine Spannung und Konzentration, die fast schon mit den Händen greifbar war.

Bei Alfred Hottingers Variationen über „Tochter Zion, freue Dich“, den Variationen über „O Du fröhliche opus 29“ von Friedrich Lux oder dem „Noel“ von Adolphe Adam wurden die Freunde anspruchsvoller Musik noch einmal an die zurückliegenden Weihnachtstage erinnert, es gab aber auch durchaus fröhliche Klänge.

Vor allen Dingen Stücke wie der Auszug aus der Bach-Kantate („Jauchzet Gott in allen Landen“ und „Alleluja“), bei denen Orgel, Gesang und Trompete zu hören waren, begeisterten mit einem perfekten Zusammenspiel.

Traditionell endete das Silvesterkonzert mit der „Toccata und Fuge d-moll“ für Orgel von Johann Sebastian Bach, schon beim ersten Applaus bekamen Johannes Esser, Katharina Bergrath und Hub Nickel zu Recht stehende Ovationen. Und das Publikum mit einem wunderschönen „Ave Maria“ die ersehnte Zugabe.

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