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Stürmischer Applaus für herausragende Leistung

Datum:01.05.2014
Zeitung:Dürener Zeitung
Astor-Trio aus Köln begeistert auf Schloss Burgau




Niederau. Gitarre, Geige, Kontrabass: Von der Besetzung her bieten die Konzerte des Astor-Trios aus Köln nicht gerade ein geläufiges Repertoire. Zum dritten Mal traten Tobias Kassung, Alexander Prushinsky und Stanislaw Anischenko bei einem Burgauer Schlosskonzert der Cappella Villa Duria auf.

Vom Gitarristen Kassung für das Trio arrangiert, leiteten George Gershwins „Three Preludes“ die Programmfolge ein – drei von den Kölnern sehr farbig, rhythmisch abwechslungsreich und somit spannend musizierte Miniaturen. Dazu stand Johann Sebastian Bachs anschließende h-Moll-Sonate in einem gewissen Gegensatz: Von einer meditativen Grundstimmung getragen, vermittelte das viersätzige Werk kraft der Kunst der Interpreten den Zuhörern den gesamten Formenreichtum dieses barocken Meisterwerks. Dass die Musiker nicht bloß dienende Interpreten, sondern Virtuosen mit ausgeprägter künstlerischer Persönlichkeit sind, demonstrierten Geiger Prushinsky und sein Mitstreiter Anischenko am Bass gleich danach mit der Transkription einer Händel-Passacaglia des Norwegers Johan Halvorsen (1864-1935). Ein Gleiches gelang Tobias Kassung auf seine Weise nach der Pause mit dem Satz „Asturias“ aus der „Suite Espanola“ von Isaac Albéniz. Es blieb weiter spanisch: Eine Suite von Manuel de Falla und Pablo Sarasates „Zigeunerweisen“ schlossen den offiziellen Teil ab.

Mit stürmischem Applaus dankten die Klassikfans auf Schloss Burgau den drei Astor-Mitglieder für eine weit überdurchschnittliche Leistung und mutig ausgewählte Programmpunkte. (ch)

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