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Bachchor begeistert in Lendersdorf

Datum:24.12.2011
Zeitung:Dürener Nachrichten
Chor, Solisten und Orchester der Cappella Villa Duria musizieren auf hohem Niveau




Lendersdorf. „Jauchzet, frohlocket, auf, preiset die Tage". Dieser Text, der in der Vertonung durch Johann Sebastian Bach alljährlich vielerorts auf der Welt erklingt, be­wegte die Zuhörer jetzt auch in der voll besetzten Lendersdorfer Pfarr­kirche, als er vom Bachchor der „Cappella Villa Duria" (CVD) an­gestimmt wurde.

Was dann mit den ersten drei Kantaten des Weihnachtsoratori­ums erklang, konnte man wahr­lich nicht mehr als alltäglich be­zeichnen. Hier stimmte einfach al­les: Die musikalische Präzision und Deutlichkeit der Aussprache der 40 Sängerinnen und Sänger des Chores, die Geschmeidigkeit des die Weihnachtsgeschichte erzäh­lenden Tenors Jörg Nitschke und seine atemberaubende Virtuosität in der Hirtenarie, zusammen mit der Flötistin Ulla Grümmer. Groß­artig auch die überzeugende Ge­staltung der Alt-Arien durch Su­sanna Frank, der betörende Gei­genton von Angelina Abadjeva, der weiche und homogene Mang der Oboen und Englischkörner mit Arnd Sartor, Bianca Gleisner, Gabi Köster und Petra Stifteten, der strahlende Klang der drei Bachtrompeten im Eingangschor sowie der Solotrompete mit Hub Nickel in der großen Bass-Arie mit Wolf­gang Tombeux. Ebenso begeisterte die schlanke, aber edle Sopranstimme von Annika Boos in der Verkündigung durch den Engel und im Duett mit dem Bassisten und nicht zuletzt die gut aufeinan­der abgestimmte Continuogruppe mit Thomas Mietzsch, Violoncello, Stefan Kleinehanding, Kontrabass, Christoph Siewers, Fagott, und Peter Mellentin, Orgelpositiv. Einen großen Anteil an dieser großartigen Leistung hatte Johan­nes Esser, der mit sparsamer Gestik und spürbaren Impulsen mit sei­ner großen Erfahrung Solisten, Chor und Orchester sicher durch die Partitur führte. Nicht uner­wähnt bleiben soll die ausgezeich­nete Akustik in der wunderschö­nen Pfarrkirche Sankt Michael.

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