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Französische Chansons meisterlich dargeboten

Datum:14.10.2013
Zeitung:Dürener Zeitung
Jean Faure und sein Orchester begeistern ihr Publikum im ausverkauften Burgsaal auf Schloss Burgau mit den großen Erfolgen aus den 50er, 60er und 70er Jahren. Ein besonderer Abend des Konzertforums Cappella Villa Duria.




Das Konzertforum Cappella Villa Duria hatte zu einem besonderen Abend mit französischem Flair auf Schloss Burgau eingeladen: Jean Faure und sein Orchester spielten im ausverkauften Burgsaal französische Chansons aus den 50er, 60er und 70er Jahren unter dem Titel „Les Grands Succès“.

Mit seiner volltönenden, dunklen Stimme traf Jean Faure genau den Ton, den diese Chansons ausmachen. Bekanntes von Jaques Brel, Serge Gainsbourg und Edith Piaf war dabei, aber auch reizvolle Neuentdeckungen für ein Publikum, das jede Nuance seines Vortrags genoss.

„Man merkt die Nähe zur Grenze nach Belgien“ merkte Jean Faure augenzwinkernd an, wenn er die Zuhörer auch mal als großen frankophonen Chor dirigierte. Unterhaltsam und kurzweilig sind zudem Faures Anekdoten zu den vorgetragenen Chansons. Der gebürtige Franzose kam zum Germanistikstudium vor rund 30 Jahren nach Bonn – und ging nicht wieder zurück.

Orchester hat es in sich
Nachdem er in verschiedenen Chören und Gesangsgruppen mitwirkte, kam er irgendwann auch zur Bonner alternativen Karnevalsrevue „Pink Punk Pantheon“. Dann folgte der Wechsel in die Solokarriere, begleitet nun seit zwei Jahren vom eigenen Orchester.

Dieses Orchester hat es in sich: Fünf Vollblutmusiker, die ihre Instrumente traumhaft sicher beherrschen, stellen die originale französische Begleitung dar.

Neben von Jazz angehauchten Arrangements überzeugten Hedayet Djeddikar (Klavier und Melodica), Dirk Ferdinand (Schlagzeug, Perkussion), Kristaps Grasis (Gitarren und Mandoline), Matthias Höhn (Concertina, Flöten, Bassklarinette, Bouzouki, Saxofon, Dudelsack) und Markus Quabeck (Kontrabass und Bassgitarre) auch mit griechischen Klängen zum unvergessenen „Ma solitude“ von Georges Moustaki bis hin zu mittelalterlichen bretonischen Klängen mit Dudelsack, Flöten und Tambourin. Am Schluss ließ das begeisterte Publikum Jean Faure und sein Orchester erst nach zwei Zugaben von der Bühne. Viele der Zuhörer hoffen, dass diese Neuentdeckung nicht das letzte Mal in Düren zu hören war.

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